Jahreskonzert 28. März 2009 kirchliches Zentrum Toffen             

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Nach intensiven Vorbereitungen in den letzten Wochen trafen wir uns um 15.15 Uhr zur Hauptprobe im Kirchlichen Zentrum.

Es folgten noch kleine Korrekturen hier und dort. Eine grosse Anspannung und auch Ungewissheit war überall spürbar.

Endlich, kurz nach 16.30 Uhr, trafen zwei Autos mit Bündner Nummernschildern ein.

Unsere Gastformation, das Ensemble Krambambuli, begab sich nach kurzer Begrüssung sofort auf die Bühne um mit dem Männerchor kurz das gemeinsame Lied „Dorma bain“ zu üben (Innert Minuten einigte man sich auf den Ablauf des Vortags). Locker transponierte der Leiter des Ensembles, Claudio Simonet, zwischen F-Dur und B-Dur hin und her, so dass sowohl seine Frauen wie auch die Sänger des Männerchors in ihren gewohnten Stimmlagen singen konnten.

Beruhigt überliessen die Chöre danach den Saal dem Ensemble Krambambuli zur Probe.

Nach einem gediegenen Nachtessen im Restaurant Bären mit dem Ensemble Krambambuli, unserer Dirigentin Rose Marie Doblies, dem Pianisten Berkant Nuriev und der Speakerin Patricia Kneissler war ich gespannt auf den Konzertbeginn.

 

Pünktlich, gutgelaunt und in fröhlicher Feststimmung, eröffnete der Präsident, Ernst Flückiger, das Konzert im randvollen KIZE.

Er begrüsste alle Konzertbesucherinnen -und Besucher. Speziell erwähnte er die Passivmitglieder, Vereinsdelegationen und unsere Gastformation Krambambuli.

 

Ein grosses Dankeschön richtete er an unsere Sponsoren des Abends:

 

Anliker AG, Jürg Anliker, Ittigen

Eicher Holzwaren, L. + E. Pirkheim, Toffen

Ettima AG, H.U. Tanner, Toffen

Gubler von May & Partner, Peter Gubler, Ittigen

Käserei, H.P. + U. Bräuchi, Toffen

Krebs Elektro AG, K. + V. Krebs, Toffen

 

KWT AG, Daniel Trüssel, Belp

MAKU AG, Robert Mäder, Buochs

Metzgerei, F. + R. Küng, Toffen

Rentaflor GmbH, Barbara Diggelmann, Bern

Treuhand Strübi AG, H.P. Stübi, Toffen

Valiant AG, Toffen

 

Ohne sie wäre dieser Anlass in dieser Form nicht möglich gewesen.

 

Danach übergab er das Zepter, respektive Mikrofon, für die Führung durchs Programm an Frau Patricia Kneissler.

 

Der Gemischte Chor unter der Leitung von Rose Marie Doblies eröffnete das Konzert mit dem Lied „Musik, Musik, Musik“ von Johann Schrammel. Nach etwas zögerlichem Start gewann der Chor an Sicherheit und der Start ins Konzert gelang sehr gut.

 

Auch der Männerchor enttäuschte unsere Dirigentin Danièle Stähli nicht. Alle hielten Augenkontakt und befolgten ihre Anweisungen. Die beiden Lieder „Und wieder blühet die Linde“ und „Preiset den Schöpfer“ gelangen ansprechend.

Mit dem Lied für Männerchor und Solo „La Vergine degli Angeli“ von Giuseppe Verdi unterstützt durch die Solistin Rose Marie Doblies und den Pianisten Berkant Nuriev schloss der Männerchor seinen Teil des ersten Blockes ab.

Mit dem wundervoll gesetzten „Santo“ von Tore W. Aas schloss der Gemischte Chor den ersten Block ab. Vom leisen, gefühlvollen Beginn bis zum kräftigen Fortissimo führte uns Rose Marie Doblies gekonnt durch das Stück. Ehrlicherweise sei gesagt, dass uns die Forti besser liegen als die Piani.

 

Jetzt war der Zeitpunkt für unsere Gäste gekommen.

Was soll man da sagen oder schreiben?

Sieben junge, teilweise ganz junge, Frauen trugen uns im ersten Teil, solistisch oder als a cappella Gruppe, Volkslieder aus den vier Landesregionen der Schweiz vor. Begleitet und geleitet wurden sie am Klavier von Claudio Simonet.

Viele Konzertbesucherinnen -und Besucher kriegten feuchte Augen beim Zuhören. Die Lieder wurden durch diese, zum Teil bereits ausgebildeten oder in der Gesangsausbildung steckenden, Diamanten und Rohdiamanten mit Freude und Herzblut gesungen.

Bei einigen Chormitgliedern, nicht zuletzt auch beim Schreibenden, kam eine gewisse Wehmut auf, ob solch jugendlich, frischer Stimmen.

 

In der Pause konnte unser Küchenteam ein erstes Mal ihr Können zeigen. Reichlich wurden Häppchen und Getränke konsumiert.

 

Da – plötzlich – herrschte in grossen Teilen Toffens Dunkelheit. Stromausfall! Glücklicherweise besitzt das KIZE eine minimale, jedoch vernünftige Notbeleuchtung. Da sich die Situation nach ein paar Minuten nicht änderte, wurde beschlossen ein Notstromaggregat mit Scheinwerfern zu organisieren. Die Herren Kurt Krebs und Stefan Neuenschwander halfen glücklicherweise mit.

 

Durch die Flexibilität aller konnte das Pausenprogramm in der Zwischenzeit ohne Beleuchtung fortgesetzt werden.

Unsere tollen gesponserten Preise wurden verlost und halb ertastend im Halbdunkeln geholt.

 

Hans Koller richtete danach als Sänger des Männerchors und als Gemeindepräsident von Toffen kurz und sehr gelungen einige Worte an Claudio Simonet, den Leiter von Krambambuli, der selber auch Präsident der Gemeinde Curaglia ist.

Nach kurzer Beratung mit dem Ensemble Krambambuli wurde entschieden das Konzert, trotz Stromausfall, fortzusetzen.

Claudio Simonet holte seine Notbeleuchtung fürs Klavier und schon verzauberten die, leider nur schemenhaft wahrgenommenen, jungen Frauen von Krambambuli die Anwesenden wieder. Diesmal waren ihre Lieder vor allem im Klassik- und Musicalbereich angesiedelt. Fast genau auf den Schlusston ihres letzten Liedes war der Stromausfall zu Ende und wir hatten wieder volle Beleuchtung. Mit einer Standing Ovation wurde dem Ensemble gedankt und natürlich nach Zugaben verlangt.

Nach diesen verabschiedeten wir die Damen mit einer Dankesrose.

 

Darauf übernahm wieder Rose Marie Doblies mit dem Gemischten Chor das Zepter. Mit „Herzschmerzliedern“ wie „Plaisir d’amour“, „Sehnsucht“ und „Heimliche Liebe“ versuchten wir das Publikum zu begeistern. Unser Auftritt wurde mit viel Applaus verdankt und wir dankten wiederum mit dem Lied „Bärnbiet“ als Zugabe.

 

 

Der Abschluss des Konzertes war dem Männerchor vorbehalten.

Zuerst trugen wir das bekannte Lied „La petite Gilberte“ vor. Danach sangen wir mit dem Ensemble Krambambuli im Wechsel und gemeinsam das rätoromanische Lied „Dorma bain“. Wir erlaubten uns dies auch gleich als Zugabe zu wiederholen.

Einige Mitglieder des Männerchors versuchten im jugendlichen Übermut die Lautstärke der jungen Frauen des Ensembles zu übertreffen. „Neuberndeutsch“ würde dies heissen: They got carried away!

 

Zum Schluss bedankte sich Ernst Flückiger bei allen Gästen, den Dirigentinnen, dem Pianisten und den Chormitgliedern.

Einen speziellen Dank richtete er an die Frauen der Trachtengruppe, die traditionsgemäss den Restaurationsbetrieb bis zu unserer Übernahme führten.

Der Schreibende erlaubte sich dem Präsidenten dieses Jahr speziell zu danken. Es war sein Anlass. Ohne seinen grossen Einsatz, seine tollen Ideen, seine umtriebige Art und hartnäckige Sponsorensuche hätte dieser Abend nicht stattgefunden. Herzlichen Dank nochmals!

 

Anschliessend gingen wir zum gemütlichen Teil über. Sehr viele Gäste genossen noch lange das Beisammensein an den Bistro- und Stehtischen der Cüpli-Bar oder in unserer Kaffeebar.

Unsere kleinen Snacks und die hausgemachten Kuchen, die leichten Drinks und raffinierten Kaffees kamen auch dieses Jahr sehr gut an. Mit etwas Kuchen und / oder Wein verabschiedeten wir unsere Gastformation, welche am nächsten Morgen bereits wieder ein Konzert in Zürich hatte.

 

Im ganz kleinen Rahmen liessen wir diesen gelungenen Abend ausgiebig ausklingen.